Ich bin gespannt, bald schon geht es zurück in die USA. Die letzten 10 Jahre war es einfach nicht drin eine derart große Reise zu machen. Jetzt aber ist das überfällig. Dabei ist mir nicht nur der Urlaub wichtig, sondern auch das Wiedersehen mit Menschen, die mich ein Jahr lang aufgenommen, beherbergt und auch ein Stück weit erzogen haben. Da alles selbst organisiert ist, teilweise nur telefonisch, fühlt sich das Ganze auch ein wenig wie ein Abenteuer an. Weiterhin kenne ich die USA der 90iger, das Post-911, die USA nach Bush ist mir völlig unbekannt. Ich kann mich nur wiederholen, ich bin gespannt auf neue Erfahrungen.
Weiterhin hätte ich echt Lust diesen Urlaub fotografisch festzuhalten. Die alte Canon Powershot ist nach ein paar tausend Auslösungen im Popo und die 100 Euro Panasonic nur eine Interimslösung. Gerne würde ich mir eine Spiegelreflexkamera holen, doch der Markt ist so gestrickt, dass man schon ein wenig Geld in die Hand nehmen muss, wenn man nicht zu schnell von den bewusst unvollständigen gestalteten Einsteigermodellen enttäuscht werden möchte. Ein lieber Kollege hat mir heute angeboten, dass ich mir ein Weitwinkelobjektiv ausleihen darf. Greife ich jetzt zu oder nicht? Ich hätte schon deftig Bock, wie immer hadere ich jedoch mit fast jeder Investition in Technik.
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Donnerstag, 30. September 2010
Montag, 27. Juli 2009
Kuroshio Sea
Das könnte ich mir stundenlang ansehen! Ich wußte auch bis dato nicht, dass es Walhaie in Gefangenschaft gibt?!
Und unglaublich wie gut die Qualität des HD-Videos ist, obwohl es sich um eine DSLR und nicht um eine Videokamera handelt. Zur Ehrenrettung der "richtigen" Kameras sei aber zu erwähnen, dass die Kamera sich nicht bewegt, nicht zoomt und die Bewegungen alle eher langsam sind.
Freitag, 8. Mai 2009
Dienstag, 6. Januar 2009
Neverending Story
Dieses Blog ist eine ungeeignete Plattform um den Israel-Palästina-Konflikt zu diskutieren. Punkt.
Dennoch möchte ich zum Ausdruck bringen, dass mich das nicht kalt lässt was da gerade in Gaza geschieht. Im Gegenteil, es bewegt mich sogar sehr. Seit ich damals an einem Morgen vor fast genau 18 Jahren vor dem Fernseher saß, der ausnahmsweise schon zu früher Stunde eingeschaltet wurde, und mit Gänsehaut und blankem Horror den Beginn des zweiten Golfkrieges sah, hat mich Krieg bewegt. Es dauerte zwar Jahre bis sich meine politischen Meinungen und ein ausgeprägter Pazifismus in mir entwickelten, doch ich denke dieser 17. Januar 1991 hat mich nachhaltig geprägt. Nur wenige Stunden später musste ich eine Mathematikarbeit schreiben...
Ich bin ja schon länger der Überzeugung, dass unsere Medien, insbesondere das Fernsehen, und dazu zähle ich unbedingt auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen, zu wenig über die Hintergründe im Nahostkonflikt erklären. Auch wird Krieg immer in Watte gepackt und damit von der wahren Identität von bewaffneten Konflikten abstrahiert. Es leben nur noch wenige Deutsche, die Krieg selber erlebt haben. Davon auszugehen jeder würde sich vorstellen können wie Krieg wirklich ist und warum jeder Krieg geführt wird, setzt zu viel voraus - wenige werden diesen Perspektivenwechsel vollbringen und die nötige Vorstellungskraft besitzen. Deswegen erkläre ich mir das so: Wir sollen die wahre Grausamkeit nicht erfassen. Schließlich führt Deutschland selber einen Krieg. Je weniger wir von der Realität wissen, desto weniger Stimmen gegen Gewalt wird es geben.

Bevor ich die selbst gesteckten Grenzen zu politischen Diskussionen an dieser Stelle nun doch überschreite, möchte ich lieber auf einige interessante aktuelle Fotos verweisen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, mit welchem leichtsinnigen Mut und Überzeugung Fotografen und Kameraleute sich in derartige Konflikte wagen. Der viel zitierte Informationsgehalt solcher Bilder mag dünn sein, doch ohne sie könnten die einen machen was sie wollten und die anderen würden ungehört sterben (das gilt explizit für beide Seiten, die sowohl Opfer und Täter sind): Fotoserie
Dennoch möchte ich zum Ausdruck bringen, dass mich das nicht kalt lässt was da gerade in Gaza geschieht. Im Gegenteil, es bewegt mich sogar sehr. Seit ich damals an einem Morgen vor fast genau 18 Jahren vor dem Fernseher saß, der ausnahmsweise schon zu früher Stunde eingeschaltet wurde, und mit Gänsehaut und blankem Horror den Beginn des zweiten Golfkrieges sah, hat mich Krieg bewegt. Es dauerte zwar Jahre bis sich meine politischen Meinungen und ein ausgeprägter Pazifismus in mir entwickelten, doch ich denke dieser 17. Januar 1991 hat mich nachhaltig geprägt. Nur wenige Stunden später musste ich eine Mathematikarbeit schreiben...
Ich bin ja schon länger der Überzeugung, dass unsere Medien, insbesondere das Fernsehen, und dazu zähle ich unbedingt auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen, zu wenig über die Hintergründe im Nahostkonflikt erklären. Auch wird Krieg immer in Watte gepackt und damit von der wahren Identität von bewaffneten Konflikten abstrahiert. Es leben nur noch wenige Deutsche, die Krieg selber erlebt haben. Davon auszugehen jeder würde sich vorstellen können wie Krieg wirklich ist und warum jeder Krieg geführt wird, setzt zu viel voraus - wenige werden diesen Perspektivenwechsel vollbringen und die nötige Vorstellungskraft besitzen. Deswegen erkläre ich mir das so: Wir sollen die wahre Grausamkeit nicht erfassen. Schließlich führt Deutschland selber einen Krieg. Je weniger wir von der Realität wissen, desto weniger Stimmen gegen Gewalt wird es geben.

Bevor ich die selbst gesteckten Grenzen zu politischen Diskussionen an dieser Stelle nun doch überschreite, möchte ich lieber auf einige interessante aktuelle Fotos verweisen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, mit welchem leichtsinnigen Mut und Überzeugung Fotografen und Kameraleute sich in derartige Konflikte wagen. Der viel zitierte Informationsgehalt solcher Bilder mag dünn sein, doch ohne sie könnten die einen machen was sie wollten und die anderen würden ungehört sterben (das gilt explizit für beide Seiten, die sowohl Opfer und Täter sind): Fotoserie
Mittwoch, 19. November 2008
LIFE Photo Archive
Google hostet seit gestern 2 Millionen Fotos des kürzlich eingestellten LIFE-Magazins. Weitere 8 Millionen werden folgen!
In beachtlicher Qualität können hier Fotos aus der Zeit zwischen 1750 und 2007 betrachtet werden. Einige dieser Fotos wurden bis gestern noch nie veröffentlicht. Ich finde es im höchsten Maße unterhaltsam mittels Fotosafari Geschichte zu entdecken, denn Fotos vermitteln sehr viele Details aus dem damaligen Lebensalltag und den dargestellten Situationen. Wenn man sich darauf einläßt wirkt die intensive Betrachtung der Fotos wie eine Zeitreise.

Interessant sind auch Fotos aus den ganzen Kriegen. Für viele sind Kriege abstrakte Konflikte. Unsere modernen Medien, allen voran das Fernsehen, tun ihr Möglichstes, den Abstraktionsgrad zu erhöhen: Kampfszenen, Verwundete, Tote haben ja keinen Informationsgehalt und werden nicht gezeigt (nicht wirklich jedenfalls). Stimmt ja prinzipiell auch, doch ich behaupte der durchschnittliche TV-Konsument hat überhaupt keine Vorstellung (mehr) von der Realität des Krieges bis er nicht wenigstens mit eigenen Augen - oder durch die eines Fotografen - gesehen hat, was Krieg bedeutet. Schließlich ist Deutschland im Krieg und wir alle sollten uns im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen halten, was ein Militäreinsatz bewirken kann. Wir sollten nicht vergessen, was Krieg wirklich bedeutet und wie er sich darstellt - also wie er aussieht. Kriegsfotografie übermittelt sicherlich nicht das wahre Grauen des Krieges. Dennoch halte ich sie für extrem wichtig um nicht leichtfertig Kriege zu befürworten und bewaffnete Konflikte zu führen.
Okay, ein wenig vom Thema abgekommen ;)
[Bildquelle: TIME Inc./Google]
In beachtlicher Qualität können hier Fotos aus der Zeit zwischen 1750 und 2007 betrachtet werden. Einige dieser Fotos wurden bis gestern noch nie veröffentlicht. Ich finde es im höchsten Maße unterhaltsam mittels Fotosafari Geschichte zu entdecken, denn Fotos vermitteln sehr viele Details aus dem damaligen Lebensalltag und den dargestellten Situationen. Wenn man sich darauf einläßt wirkt die intensive Betrachtung der Fotos wie eine Zeitreise.

Interessant sind auch Fotos aus den ganzen Kriegen. Für viele sind Kriege abstrakte Konflikte. Unsere modernen Medien, allen voran das Fernsehen, tun ihr Möglichstes, den Abstraktionsgrad zu erhöhen: Kampfszenen, Verwundete, Tote haben ja keinen Informationsgehalt und werden nicht gezeigt (nicht wirklich jedenfalls). Stimmt ja prinzipiell auch, doch ich behaupte der durchschnittliche TV-Konsument hat überhaupt keine Vorstellung (mehr) von der Realität des Krieges bis er nicht wenigstens mit eigenen Augen - oder durch die eines Fotografen - gesehen hat, was Krieg bedeutet. Schließlich ist Deutschland im Krieg und wir alle sollten uns im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen halten, was ein Militäreinsatz bewirken kann. Wir sollten nicht vergessen, was Krieg wirklich bedeutet und wie er sich darstellt - also wie er aussieht. Kriegsfotografie übermittelt sicherlich nicht das wahre Grauen des Krieges. Dennoch halte ich sie für extrem wichtig um nicht leichtfertig Kriege zu befürworten und bewaffnete Konflikte zu führen.
Okay, ein wenig vom Thema abgekommen ;)
[Bildquelle: TIME Inc./Google]
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