Dramatisch:
Danke Apox!
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Montag, 21. Februar 2011
Samstag, 22. Januar 2011
Montag, 28. Juni 2010
Montag, 17. Mai 2010
Dünnschissttransistor
Ja, ihr TFT, mein alter, ist defekt. Irgendwie gibt hier ständig alles seinen Geist auf. Was soll's, ein neuer muss her. Bei meiner Entscheidungsfreudigkeit hat es vorerst jedoch lange gedauert, eh ich mich dazu überwunden hatte ihr meinen geliebten Nec MultiSync 20WGX² zu überlassen. Trotz eines Alters von gut 5 Jahren habe ich bis dato kaum ein TFT-Monitor mit besserem Bild gesehen. Wenn man aber täglich mit einer Auflösung von 1920 x 1200 arbeitet, dann kommt einem der heimische Dünnschichttransistor mit 20 Zoll jedoch arg klein vor. Also bekomme ich nun das gr0ßflächigere neue Gerät.
Einmal mit der Thematik beschäftigt, konnte ich mich nicht mehr für ein Modell entscheiden. TN-Panels schalten schnell und eignen sich deshalb für Spiele mit schnellen Bewegungen, sprich FPS. Allerdings bin ich nun schon Jahre die Brillianz und das augenfreundliche Ambiente eines IPS-Panels gewohnt, die wiederum langsam(er) schalten und selbst mit Overdrive-Techniken evtl. Schlieren ziehen können, wenn einem die Kugeln um den Kopf fliegen. TN-Panels sind dafür deutlich günstiger, IPS-Panels gibt es oft erst so ab vier- oder fünfhundert Euro und nach oben gibt es kaum Beschränkungen. Das schreckt dann doch ab in Zeiten in denen 24 Zöller von Samsumg für 199 Euro bei Mediamarktsaturn stehen.

Tja, am Ende ist es dann doch ein IPS geworden, soeben habe ich ihn bestellt. Der sicherlich günstigste seiner Art für 350 Euro UVP, abzüglich Hersteller-Freundes-Bonus und Gutschein für 290 Euro. Froh war ich zudem darüber noch einen 24 Zoll TFT mit 1200 vertikalen Punkten gefunden zu haben, denn fast alle neueren Modelle ziehen jetzt 1080 Pixel vor, was jedoch gegenüber der den 1050 der nächstkleineren Auflösung kaum Vorteile bringt. Ich vertraue mal darauf, dass ich ähnlich schlechte Erfahrungen mit Schlieren bei Shootern mache wie bisher (nämlich gar keine). Zudem bin ich am Ende dann doch eher der Strategiespieler, da sollte das nicht so auffallen.
Sonst gibt es ja auch noch die Option des 14-tägigen Rückgaberechts!
Einmal mit der Thematik beschäftigt, konnte ich mich nicht mehr für ein Modell entscheiden. TN-Panels schalten schnell und eignen sich deshalb für Spiele mit schnellen Bewegungen, sprich FPS. Allerdings bin ich nun schon Jahre die Brillianz und das augenfreundliche Ambiente eines IPS-Panels gewohnt, die wiederum langsam(er) schalten und selbst mit Overdrive-Techniken evtl. Schlieren ziehen können, wenn einem die Kugeln um den Kopf fliegen. TN-Panels sind dafür deutlich günstiger, IPS-Panels gibt es oft erst so ab vier- oder fünfhundert Euro und nach oben gibt es kaum Beschränkungen. Das schreckt dann doch ab in Zeiten in denen 24 Zöller von Samsumg für 199 Euro bei Mediamarktsaturn stehen.

Tja, am Ende ist es dann doch ein IPS geworden, soeben habe ich ihn bestellt. Der sicherlich günstigste seiner Art für 350 Euro UVP, abzüglich Hersteller-Freundes-Bonus und Gutschein für 290 Euro. Froh war ich zudem darüber noch einen 24 Zoll TFT mit 1200 vertikalen Punkten gefunden zu haben, denn fast alle neueren Modelle ziehen jetzt 1080 Pixel vor, was jedoch gegenüber der den 1050 der nächstkleineren Auflösung kaum Vorteile bringt. Ich vertraue mal darauf, dass ich ähnlich schlechte Erfahrungen mit Schlieren bei Shootern mache wie bisher (nämlich gar keine). Zudem bin ich am Ende dann doch eher der Strategiespieler, da sollte das nicht so auffallen.
Sonst gibt es ja auch noch die Option des 14-tägigen Rückgaberechts!
Donnerstag, 19. November 2009
Goldener Spieleherbst und Konsolenwahl
In Ermangelung anderer sinnvoller Hobbys werde ich die kommenden kalten Tage mit Spielen verbringen. Hört sich erstmal einsam an, ist es aber überhaupt nicht, denn online ist man mittelbar nicht allein.
In den nächsten Tagen trudelt ein Paket mit 5 x 2 Online-Spielen ein, auf die fast ein halbes Dutzend Verrückter gewartet haben. Dabei handelt es sich um Left 4 Dead 2 und Modern Warefare 2, beide zusammen für weniger als 65 Euro aus UK. Das wird uns eine Weile beschäftigen.
Sollte der Winter länger und langweiliger als erwartet werden, könnte man sich auch noch Dragon Age (allerdings nur ein Solo-Spiel) oder ein paar günstige Klassiker kaufen. Hier liegt auch noch ein ungeöffnetes Civ 4: Colonization vom Grabbeltisch rum...
Eine weitere Option ist sich endlich eine Next-Gen Konsole zu kaufen. Apox hat am Wochenende seine XBox 360 mitgebracht um mich zu überzeugen. Zwar war ich im Anschluss positiv gestimmt, doch eine 100%ige Entscheidung Pro-Ps3 oder Pro-Xbox habe ich immer noch nicht treffen können.
Zum aktuellen Zwiespalt um den Kauf einer von beiden Konsolen, hier mein Bewertungszustand:
PS3(Slim)-Pro:
PS3(Slim)-Contral:
Xbox 360-Pro:
Xbox 360-Contra:
Die Gemeinsamkeiten
Schwierige Entscheidung, die ich noch nicht treffen kann. Eine weitere Option sind beide Konsolen, aber auch wenn Spielen eine Leidenschaft ist, ein Multikonsolero bin ich glaube ich dann doch nicht (außer man zählt die Wii dazu). Letzte Alternative: Keine von beiden und weiter PC spielen.
Hmm...
In den nächsten Tagen trudelt ein Paket mit 5 x 2 Online-Spielen ein, auf die fast ein halbes Dutzend Verrückter gewartet haben. Dabei handelt es sich um Left 4 Dead 2 und Modern Warefare 2, beide zusammen für weniger als 65 Euro aus UK. Das wird uns eine Weile beschäftigen.
Sollte der Winter länger und langweiliger als erwartet werden, könnte man sich auch noch Dragon Age (allerdings nur ein Solo-Spiel) oder ein paar günstige Klassiker kaufen. Hier liegt auch noch ein ungeöffnetes Civ 4: Colonization vom Grabbeltisch rum...
Eine weitere Option ist sich endlich eine Next-Gen Konsole zu kaufen. Apox hat am Wochenende seine XBox 360 mitgebracht um mich zu überzeugen. Zwar war ich im Anschluss positiv gestimmt, doch eine 100%ige Entscheidung Pro-Ps3 oder Pro-Xbox habe ich immer noch nicht treffen können.
Zum aktuellen Zwiespalt um den Kauf einer von beiden Konsolen, hier mein Bewertungszustand:
PS3(Slim)-Pro:
- Sieht gut aus
- Relativ leise und geringer Stromverbrauch
- Zukunftsgerichtete Hardware
- Gute Exklusivspiele
- Kostenloser Onlinedienst
PS3(Slim)-Contral:
- Immer noch teuer
- Hardware mit Nachteilen: Der Cell-Prozessor ist zwar gut, doch die Grafikkarte unterliegt der der Xbox deutlich. So gibt es deutlich weniger Spiele mit Kantenglättung (Anti Aliasing), wodurch in unzähligen Aussagen der PS3 die schlechtere Grafik bezeugt wird.
- Durchschnittlicher Onlinedienst
Xbox 360-Pro:
- Unschlagbarer Onlinedienst - wenn auch in Europa nicht so toll wie in den USA
- Sehr gute Grafik
- Unbestritten beste und umfangreichste Spieleauswahl
- Günstiger
Xbox 360-Contra:
- Laut
- Fast 4 Jahre alte Hardware - Grafik noch steigerungsfähig?
- Exklusivtitel wie Halo für mich vollig uninteressant
- Kostenpflichtiger Onlinedienst
- Kein Singstar (und Lips nur ein schlechtes Plagiat)
Die Gemeinsamkeiten
- Für beide Konsolen gibt es erschreckend wenige echte 1080p-Titel, teilweise wird auf den Verpackungsangaben diesbezüglich sogar gelogen. Die Xbox skaliert dafür alle nicht Full-HD Titel auf 1080p während die PS3 das nicht kann. Das ist aber in dem Sinne weder ein Vorteil oder Nachteil für eine von beiden. NextGen sind die Konsolen dadurch nur bedingt. Ein aktueller (und teuerer) PC kann 1080p-Auflösungen und die Grafik ist mittlerweile überragend besser als auf beiden Konsolen! Die PS3 hat hardwareseitig und im Vergleich zur Xbox jedoch mehr Luft nach oben, falls die Programmierer sie unter Kontrolle bekommen...
- Die meisten Titel kommen für beide Konsolen raus, die sich dann auch wenig bis gar nicht voneinander unterscheiden. Für mich wichtige Titel wie RE5 oder FF 13 erscheinen auf beiden Maschinen. Allerdings werden Final Fantasy Versus XIII sowie Final Fantasy XIV nur auf der PS3 veröffentlicht.
Schwierige Entscheidung, die ich noch nicht treffen kann. Eine weitere Option sind beide Konsolen, aber auch wenn Spielen eine Leidenschaft ist, ein Multikonsolero bin ich glaube ich dann doch nicht (außer man zählt die Wii dazu). Letzte Alternative: Keine von beiden und weiter PC spielen.
Hmm...
Sonntag, 18. Oktober 2009
Bücherverbrennung 2009
In Stuttgart hat ein Elternbündnis gegen sogenannte Killerspiele einen Müllcontainer aufgestellt, in den Freiwillige ihre angeblich gefährlichen Computer- und Videospiele einwerfen konnten. Ziel war es diese öffentlich zu verbrennen
Im Internet findet man unzählige Nachrichten dazu, sogar im Fernsehen und im Radio wurde darüber berichtet. Als ich im Vorfeld darüber las, dachte ich, das wäre eine riesige Aktion, schließlich ist das Medienecho nicht zu übersehen. Und was ist dann wirklich geschehen? Am Nachmittag hat mal jemand den Zwischenstand dokumentiert:
Zuerst dachte ich, das Video wäre gefaked, doch das Foto im oben verlinkten Artikel zeigt, dass es tatsächlich dieser Container ist. Eine gewisse Schadenfreude kann ich nicht verbergen. Vielleicht haben die aufgerufenen Eltern die unterschwellige Symbolik der öffentlichen Vernichtung von Kulturmedien verstanden, oder sie konnten ihren Kindern die Spiele nicht entreißen. Wie auch immer, ich hoffe das hat jemanden ordentlich Geld gekostet diesen Container da aufzustellen.
Fun-Fact am Rande: Natürlich hat man sich nicht darauf verlassen wollen, dass hier wegen der Sache Computerspiele in den Container geworfen wurden, natürlich wurde etwas unter allen Beteiligten verlost, ein Trikot der Deutschen Nationalmannschaft - oberpeinlich!
ein Zeichen [zu] setzen, dass Killerspiele aus den Kinderzimmern verbannt werden.Also eine rührselige Aktion gegen ohnehin für Kinder und Jugendliche nicht zugelassene Unterhaltungsmedien. Vielleicht wäre an dieser Stelle eine Aktion zur Aufklärung von Eltern angebracht gewesen, wie sie ihre Kinder richtig erziehen derartige nicht altersgemäße Spiele zu konsumieren. Aber damit müsste man ja eingestehen, dass man hier versagt hat und das man selbst dafür verantwortlich ist was die eigenen Kinder im Kinderzimmer machen. Das wäre natürlich zu viel verlangt. Nein, die Schuld sind die Spiele als solches. Sie sind eine Droge, sie sind von sich aus das eigentliche Böse!
Im Internet findet man unzählige Nachrichten dazu, sogar im Fernsehen und im Radio wurde darüber berichtet. Als ich im Vorfeld darüber las, dachte ich, das wäre eine riesige Aktion, schließlich ist das Medienecho nicht zu übersehen. Und was ist dann wirklich geschehen? Am Nachmittag hat mal jemand den Zwischenstand dokumentiert:
Zuerst dachte ich, das Video wäre gefaked, doch das Foto im oben verlinkten Artikel zeigt, dass es tatsächlich dieser Container ist. Eine gewisse Schadenfreude kann ich nicht verbergen. Vielleicht haben die aufgerufenen Eltern die unterschwellige Symbolik der öffentlichen Vernichtung von Kulturmedien verstanden, oder sie konnten ihren Kindern die Spiele nicht entreißen. Wie auch immer, ich hoffe das hat jemanden ordentlich Geld gekostet diesen Container da aufzustellen.
Fun-Fact am Rande: Natürlich hat man sich nicht darauf verlassen wollen, dass hier wegen der Sache Computerspiele in den Container geworfen wurden, natürlich wurde etwas unter allen Beteiligten verlost, ein Trikot der Deutschen Nationalmannschaft - oberpeinlich!
Montag, 13. Juli 2009
Petition

Vor wenigen Minuten wurde die wichtige Zahl von 50.000 Mitzeichnern in der Onlinepetition Straftaten gegen die öffentliche Ordnung - Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen erreicht. Das ist zwar noch weit entfernt von der Petition zu Internetsperren, doch noch sind auch ein paar Tage Zeit bis zum 19. Juli, denn dann endet die Mitzeichnungsfrist. Jetzt muss sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages mit dem Thema beschäftigen.
Hintergrund der Petition ist die populistische Aussage der Innenministerkonferenz, die ohne Gegenstimmen ein Verbot sogenannter "Killerspiele" fordert. Deutschland verfügt bereits über die im internationalen Vergleich nahezu strengsten Gesetze, die den Zugang zu Computer- und Videospiele regeln. Viele Spiele, die ausschließlich für die Unterhaltung Erwachsener gedacht sind, werden für den deutschen Markt geschnitten, verändert, indiziert oder sie erscheinen hier erst garnicht. Was nicht funktioniert ist die Anwendung der Gesetze um einen wirksamen Jugendschutz zu erreichen. Das Verbot von Spielen mit Gewaltdarstellungen kommt einer Zensur gleich. Auch ein empirischer Nachweis über den möglichen Zusammenhang von Gewaltspielen und Amokläufen existiert nicht. Genausogut könnte der Grund für Amokläufe die Nutzung des Internets sein, oder der S-Bahn oder der Besuch eines Fußballspiels. Die sachlich völlig unbegreifbare Forderung muss von daher unbedingt in die Schranken verwiesen werden. Die Politiker beschenken die älteren Generationen mit unfinanzierbaren Geschenken, aber verprellen nun ein zweites Mal die Jungen.
Deswegen: Zeichnet mit! Wartet nicht!
PS: Hier gibt es ein Interview mit dem Petitionseinreicher. Schön der Satz mit der Verweigerung des Dienstes an der Waffe.
Montag, 25. Mai 2009
Sarien.net

Ich bin schon seit Jahren Freund von Emulatoren. Zwar spiele ich nicht ständig alte Juwelen, doch regelmäßig bekomme ich einen Rappel und muss etliche Spiele wieder anspielen. Ab und an spiele ich ganz alte Schinken sogar wieder durch. Meine Empfehlung für alte DOS-Spiele ist der Emulator DOSBox, welcher zufällig auch noch Sourceforge-Projekt des Monats Mai 2009 ist.
Jetzt bin ich zufällig auf Sarien.net gestoßen, einem online Emulator für alte Sierra Adventures - für die Jugendlichen unter euch, das sind Computerspiele mit guten Geschichten und knackigen Rätseln ;;)
Derzeit gibt es 8 Sierra Spiele, die man online durcharbeiten darf. Darunter die Klassiker Leisure Suit Larry in the Land of the Lounge Lizards oder Space Quest 1. Vier davon habe ich damals vollständig durchgespielt, die anderen wenigstens angetestet.
Wirklich interessant sind aber die Features des Emulators. So gibt es ein Kontextmenu mit vorgefertigten Phrasen für die Schreibfaulen (das waren noch Adventures ohne Point & Click a la Monkey Island) und ein Doppelklick läßt den Charakter an die Position des Mauszeigers materialisieren. Zudem kann man jederzeit die Locations wechseln, z.B. ins Finale des Spiels springen, was ohne entsprechende Items sicher oft fatal ist, zudem den Spielspaß raubt. Speichern (Ctrl-5 statt F5) wird durch Bookmarks gelöst. Wozu der Multiplayermodus gut sein soll hat sich mir noch nicht erschlossen. Würde ich aber gerne mal testen!
Und hoffentlich können noch mehr Spiele veröffentlicht werden... was zu der Frage führt, ob die Macher überhaupt die Rechte dafür besitzen?
Dienstag, 28. April 2009
Lage der Spiele-Nation
Die Spieleindustrie boomt, trotz Wirtschaftskrise. Das liegt zugegeben vor allem an den Videospielen und dem wachsenden Markt für sogenannte Casual Games. Beide Bereiche sprechen auch Nicht-Hardcore-Gamer an und somit die breiten Massen. Computerspiele verlieren Anteile. Das ist schade, denn komplexe Spiele gibt es nur wirklich für den PC. Als Freund komplexer Strategiespiele und Wirtschaftssimulationen fühle mich ja oft unterfordert. Kaum jemand traut sich noch Spiele mit Anspruch zu veröffentlichen, ein Civilization 5 ist nicht in Sicht, Tycoon-Spiele finden keinen Absatz, nur Anno wird uns bald mit dem neuesten Streich (1404) erfreuen.
Trotz des insgesamten Booms der Spieleindustrie fallen mir aber in letzter Zeit die Negativnachrichten zu den Fachmedien der Branche ein. Printmagazine wie Gamestar und PC-Games brechen ein, der kleine Sender GIGA wird eingestellt, obwohl die Branche dampft wie noch nie. Mittlerweile machen Video- und Computerspiele mehr Umsatz als die Filmindustrie, der Absatz wird in einigen Ländern bald den Musikverkauf überholen. Dennoch gibt es gleich mehrere Musiksender im Fernsehen, der einzige Gamesender stirbt. Vielleicht liegt es am Medium: Print und TV scheinen die Spielerherzen nicht mehr zu erreichen, das Internet läuft den altgewordenen Konkurrenten den Markt ab.
Es ist gut zu hören, dass wenigstens die Community von GIGA einen Investor gefunden hat und somit ein Teil des Senders überlebt hat: IGN Entertainment steigt bei der Community giga.de ein. IGN ist ja die Instanz für Spiele in den USA und ich hoffe die werden den deutschen Markt mit GIGA genau so rocken.
Trotz des insgesamten Booms der Spieleindustrie fallen mir aber in letzter Zeit die Negativnachrichten zu den Fachmedien der Branche ein. Printmagazine wie Gamestar und PC-Games brechen ein, der kleine Sender GIGA wird eingestellt, obwohl die Branche dampft wie noch nie. Mittlerweile machen Video- und Computerspiele mehr Umsatz als die Filmindustrie, der Absatz wird in einigen Ländern bald den Musikverkauf überholen. Dennoch gibt es gleich mehrere Musiksender im Fernsehen, der einzige Gamesender stirbt. Vielleicht liegt es am Medium: Print und TV scheinen die Spielerherzen nicht mehr zu erreichen, das Internet läuft den altgewordenen Konkurrenten den Markt ab.
Es ist gut zu hören, dass wenigstens die Community von GIGA einen Investor gefunden hat und somit ein Teil des Senders überlebt hat: IGN Entertainment steigt bei der Community giga.de ein. IGN ist ja die Instanz für Spiele in den USA und ich hoffe die werden den deutschen Markt mit GIGA genau so rocken.
Dienstag, 2. Dezember 2008
Widelands
Mmh, wieder etwas für mich. Während ich mich den einen oder anderen Abend mit Links für Tote abreagiere ablenke, habe ich ein Open Source - Spiel entdeckt, welches eher meinem Naturell entspricht und mich wieder zur Ruhe bringt. Nachdem ich bereits Wochen und Monate mit dem Remake Transport Tycoon Deluxe verbracht habe, gibt es nun einen freien Siedler-Klon, Widelands:

Widelands sieht vielversprechend aus, ich werde von meinen ersten Tests berichten.

Widelands sieht vielversprechend aus, ich werde von meinen ersten Tests berichten.
Montag, 27. Oktober 2008
Amiga still alive
Der Song stammt aus einem der lustigsten Abspanne eines Computerspiels jemals. Ich habe selber den Amiga übersprungen (nach dem C64 kam der erste PC). Aber mindestens einmal in der Woche war ich bei meinem Schulfreund und wir haben endlos viel gezockt. Heute gibt es zum Glück noch Emulatoren die diesen Kultrechner wieder erleben lassen.
Mittwoch, 27. August 2008
Civilization 4
Die letzte und immerwährende PC-Spiele-Instanz: Civilization. Nachdem ich Windows (diesmal Vista) neu installiert habe musste auch das obligatorische Civ 4 wieder installiert werden - selbstredend nebst aller Addons. Meines Erachtens gibt es kaum ein PC-Spiel mit vergleichbarem Tiefgang und gleichzeitigem Suchtpotenzial. Nicht umsonst darf man sich die Uhrzeit einblenden lassen und einen Timer aktivieren, der einen daran erinnert, das man zu lange spielt (habe ich allerdings noch nie selber benutzt... sollte ich vielleicht einmal).
Dazu ist mir wieder einmal der Trailer aufgefallen und die hinreißende Musik. Der Titelsong Baba Yetu, welches in Kisuaheli für das Vater Unser steht, ist einer der erwähnenswertesten Musikstücke der Computerspielegeschichte und war bereits mehrfach Thema diverser Chore und Orchester. Aber urteilt selbst:
Das nächste und ich denke einmal letzte Addon, Civilization 4 Colonization kommt schon am 26. September 2008. Was freue ich mich!
Dazu ist mir wieder einmal der Trailer aufgefallen und die hinreißende Musik. Der Titelsong Baba Yetu, welches in Kisuaheli für das Vater Unser steht, ist einer der erwähnenswertesten Musikstücke der Computerspielegeschichte und war bereits mehrfach Thema diverser Chore und Orchester. Aber urteilt selbst:
Das nächste und ich denke einmal letzte Addon, Civilization 4 Colonization kommt schon am 26. September 2008. Was freue ich mich!
Sonntag, 24. August 2008
Symphonic Shades

Im Kölner Funkhaus spielte gestern das WDR Rundfunkorchester zu Ehren des bekannten Computer- und Videospielekomponisten Chris Hülsbeck dessen bekanntesten Hits der Computerspielegeschichte. Dank des Engagements eines Freundes, der rechtzeitig die Karten besorgte, durfte ich diesem Spektakel, benannt nach Hülsbecks Erstlingswerk Symphonic Shades, beiwohnen. Und ich muss sagen das war beeindruckend! Bisher hat mich klassische Musik höchstens einmal für eine Viertelstunde auf WDR 5 im Auto begleitet. Das beruhigt, kann aber selten begeistern. Ein echtes Orchester aus nächster Nähe (Reihe 3) zu erleben ist aber dann doch wesentlich intensiver. Besonders wenn man dadurch an seine Kindheits- und Jugendjahre erinnert wird.
Chris Hülsbeck, der Hüne, war extra aus den USA angereist um den Arrangements unter Leitung eines Grammy Gewinners zu lauschen. Das klassische Orchester, ein Chor aus Prag und mehrere Gastmusiker brachten diese alten synthetischen Klassiker aus den Spielen Giana Sisters, Turrican und co. zu einer späten aber verdienten musikalischen Auszeichnung.
Ich hoffe es wird bald schon noch mehr Konzerte dieser Art geben. Schließlich sind Computerspiele nicht mehr nur eine Randerscheinung für Nerds, sondern sie sind Kulturgut geworden. Der Produktionsaufwand gleicht Hollywood-Filmen, kommerziell schlagen sie diese sogar oftmals. Warum sollten sie nicht auch von den Orchestern der klassischen Art in Szene gesetzt werden? Mich jedenfalls reizt das mehr als irgendein Vivaldi-Konzert.
Hier gibt es ein 3 Sat Portrait über Chris Hülsbeck.
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