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Montag, 12. August 2013

Farewells

In the 90s there certainly was one movie that caught my attention like few others: Gattaca from 1997. I still remember watching it in the cinema many times because I worked there for a while and had free access to all theaters whenever I wanted. According to Wikipedia Gattaca never even covered its costs. Still, for me it is a memorable movie. Why? First of all I like dystopian scenarios and stories. Secondly I really like the actors, they fit well together and I enjoy watching Jude Law perform. But that is not the essence here. The idea of genetic discrimination alone is very interesting. Taking away the engineered genetic perfection, just looking at people as they are without sci-fi engineering, it applies to any discrimination. I have always been driven by equality, social equality and a strong opponent of discrimination by any kind. I was impressed to learn about the French revolution, the rebels and freedom fighters throughout history. At the same time I was disgusted by the incarnation of discrimination, the history of my own country during the reign of the Nazis. This made me a socialist and a in my heart a rebel against inequality. Sounds like a couch revolutionary? Yes, it does. I am lazy as hell and don't go to demonstrations, but I can argue and discuss well, that is my course of action.

Okay, drifting away, back to the movie and its music. The latter I can really recommend, it is somewhat sad, to downplay it at least. Especially the last song, The Departure:

In fact it is very carrying and pain-stricken. It has also some promising moments, it is played in the very end of the movie when the protagonist Vincent (played by Ethan Hawke) finally steps into the spaceship and leaves earth. After all the struggle of deception and hiding his true nature, just a man with defective and not-engineered genes, something nobody can ever know because only people with perfect genes are allowed in the space program. However, his supporter and friend Jerome incinerates himself the same moment the spaceship engines incinerate, to hide all traces - also probably because Jerome wants to end his life as a paralyzed man with perfect genes. The end of this movie has thus many farewells, Vincent terminally leaving earth, Jerome at the same moment leaving life. Not to mention a love left behind. So enough room to be sad, a sad goodbye. The music expresses very strongly the feeling of farewell. Also it has a few moments that indicate something new, something promising is waiting after the farewell. Not too much though, it is not close to that brink where you think it is getting happier and lighter, just before it falls back into the more darker mood of farewell.

Why am I writing this? I have had some farewells in my life. Some I thought would be permanent, but were not. Others were terminal. Just recently I experienced a farewell that was pained, too much for my taste. Something I was waiting for desperately for a long time. My life seemed to be focused only to this one point in time. I couldn't wait for anything else, around me, the rest of my daily routine blurred into pettiness. The only clearly visible thing lay before me. And when it was over, it was connected to a farewell, one of these farewells for a long time, it felt as if it was forever, the pain unbearable. Just like one of these sad scenes we know from many movies, where lovers need to say goodbye at the airport. There are many uncertainties when they can meet again, or if. Also there is hope, their love is strong, or at least they believe in that. So after their farewell they can make plans to meet again. Some lights at the horizon, kind of.

In the background, in the back of my mind, this song was playing all of the time.

Sonntag, 6. Februar 2011

Kritik zu Tron: Legacy

Gestern haben wir uns Tron: Legacy angesehen. Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass der Film nicht jedermanns Geschmack trifft, da sie ihn entweder zu kühl empfinden oder Story- bzw. Drehbuch-technisch für schlecht gemacht halten. Vielleicht ist der Film wirklich genau in diesen Punkten nicht vollends durchdacht, aus der Perspektive eines Filmkritikers formal-technisch nicht mit dem erwarteten Standard konform. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass sich Disney mit den 170 Mio. USD Produktionskosten da auf ein ganz schönes Risiko eingelassen hat, auch weil trotz seines Kultstatus der erste Tron nicht allzu bekannt ist. Sogar meine ehemaligen Kommilitonen, Informatiker (!), kannten diesen Film nicht. Für mich war er der totale Wahnsinn damals, Computergrafiken in einem Film? So etwas gab es niemals zuvor, jedenfalls nicht in dieser Qualität und dem Umfang.


Der Nachfolger, allen Bedenken zum Trotz, hat mich völlig geflasht! Die (digitalen) Kulissen sind imposant, die Kostüme, ein Bereich auf den ich sonst nicht so sehr achte, sind überragend. Die Actionszenen sind extrem cool, die 3D-Effekte genau richtig dosiert und die gesamte FX ist wohl State of the Art. Der Oberhammer ist die Musik von Daft Punk - die Mischung von Elektro mit einem Orchester passt zu den Bildern als wären sie ... symbiotisch? Un-glaub-lich! So etwas habe ich selten erlebt. Hinzu kommen noch ein zwei Reminiszenzen an die Musik aus der Ära des ersten Films (80iger, Eurythmics). Für mich als Computer-Techie, Informatiker, Computerspieler, Elektro-Fan und Kind der 80iger ist dieser Film eine Offenbarung und nimmt schon jetzt einen Sonderstatus unter meinen Lieblingsfilmen ein. Mal ganz davon abgesehen, so flach die Story auch sein mag, man findet hier philosophische Ansätze (oder eher Anmerkungen), die mich kürzlich erst wieder fasziniert haben: Was, wenn der Mensch vollständig digitalisiert innerhalb einer digitalen Welt weiterleben könnte? Welche Konsequenzen für die Gesellschaft, die Religionen und die Spezies Mensch hätte das?

Dienstag, 28. Dezember 2010

Jahresendspurt

Nach wie vor nicht viel los hier, das Meiste pushe ich per FB und Twitter raus. Aber vergessen ist das Blog nicht.

Ich genieße gerade meinen Urlaub. Eigentlich eine Zeit des Stillstands, aber irgendwie ändert sich dennoch viel. Mit großen Schritten verlassen wir das erste Jahrzehnt des Jahrtausends. So schnell ist die Zeit verstrichen, so viel passiert.

Zwei Zitate von Stephen Baxter, die mich in letzter Zeit beeindruckt haben:
[...] the essence of the race is not the form, biological or otherwise - it is the Information the race has gathered, and stored. And that is immortal. Once a a race has committed itself to such children of [...] information, it cannot die out.


und

Information - its gathering, interpretation and storage - is the ultimate goal of all intelligent life.


Das lässt einen Informatiker aufhorchen, doch auch evolutionstechnisch und philosophisch eine interessante Aussage. Jede Spezies stirbt unausweichlich aus, doch die Informationen die sie sammelt und speichert kann der Nachwelt erhalten bleiben und sie somit unsterblich machen. Werden das Internet und die damit verbundene, sich gerade erst entwickelnde Informationsdistribution vielleicht das einzig Positive sein, was von unserer Spezies übrig bleiben wird? Ein See von Informationen?

Der Mensch wird den Planeten auf den er lebt ausbeuten und weitestgehend zerstören. Vielleicht werden das Internet und die darin gesammelten Informationen der größte Schatz sein, den unsere Kultur hinterlässt. Nicht die Gebäude und Paläste, nur das, was wir (meinen zu) wissen.

Samstag, 24. April 2010

Die SPD

Selten las ich einen politischen Artikel, der mir derart aus der Seele gesprochen hat, wie Christian Sickendieks Zukunft der SPD - Die SPD hat in den letzten Jahren jedes Vertrauen verspielt. Als regelmäßiger Leser seines erfolgreichen Blogs bin ich vielleicht nicht objektiv, ich könnte mich gar als Fan bezeichnen, dennoch empfehle ich jedem politisch interessierten sowohl den Artikel als auch den Blog näher zu betrachten.

Auch wenn der Autor ein paar Jahre älter ist als ich, ist die politische Vorgeschichte ähnlich. Auch ich war als Kind einer Angestelltenfamilie SPD-Wähler, alles andere disqualifizierte sich von selbst. Genauso wie Chris war ich damals auch von Schröder begeistert, denn er erlöste das politische Deutschland von dem korrupt erscheinenden, trägen und unfassbar schlechten Kohl-Regime. Schröder hatte Macht um Deutschland zu verändern, Tatendrang sprudelte aus ihm heraus. Ein scheidender Lafontaine war damals nur ein Schwächling, der den harten Weg seines Parteigenossen nicht mitgehen wollte. Selbst ich verstand Hartz 4 damals als ein probates Mittel um den zukünftigen Problemen unserer Gesellschaft und unserer Arbeitsarmut entgegenzutreten. Doch wie so viele SPD-Wähler wurde auch ich getäuscht, verpackt in wirtschaftlichen Notwendigkeiten, typischer SPD-Rhetorik und dem charismatischen Reden von Schröder verbarg sich nichts anderes als moderner Neoliberalismus, Politik wie man sie von der CDU oder der FDP erwartet hätte. Das Hartz 4 nicht von der SPD alleine, sondern mit brennender Unterstützung der CDU abgewickelt wurde, hätte mich schon damals stutzig machen sollen.

But they were all of them deceived, for another ring was made. In the land of Mordor, in the fires of Mount Doom...the Dark Lord Sauron forged in secret a Master Ring...to control all others. And into this Ring he poured his cruelty, his malice...and his will to dominate all life. One Ring to rule them all.
Galadriel

Als Deutschland verstand was ihm da angetan wurde war es zu spät. Die Rechten hatten sich aufgestellt, die Weichen waren gestellt, die Presse auf ihrer Seite, es war ein Leichtes zu übernehmen. Eigentlich sollte Merkel dankbar sein sich in ein nach ihrem Geschmack gemachten Bett legen zu können. Danach ging es abwärts mit der SPD, Chris beschreibt die Etappen ja ganz gut.

Heute scheint sich nicht viel geändert zu haben. Der Verlierer der letzten Bundestagswahlen Steinmeier betreibt Schröders alte Basta-Politik, er versucht krampfhaft die SPD in der Mitte zu halten. Doch das ist die Domäne der Rechten geworden, hier schafft sie es nicht mehr sich zu positionieren.

Warum verweigert die SPD ihre wahre Bestimmung, links der Union zu stehen? Unter den denkbar schlechtesten Vorzeichen lagen 2009 die linken Parteien weniger als drei Prozent hinter den Rechten zurück. Das Volk scheint in vielerlei Hinsicht linke Themen zu fressen: Niemand möchte in Afghanistan stehen (80%), Hartz 4 ist unpopulär, wirtschaftliche Ungerechtigkeiten sind ein großes Thema nachdem der Neoliberalismus kurz seine wahre Fratze in Form der Finanzkrise gezeigt hat. Jetzt hätten SPD, die Grünen und die Linke Zeit, 3 Jahre noch um ein Bündnis zu schmiedem um Sauron den Rechten 2013 das Zepter aus der Hand zu nehmen.

Chris stellt einen Forderungskatalog an die SPD auf, seine letzte Forderung ist meines Erachtens die wichtigste:

13. Vereinigung der linken Parteien

Wenn obige Punkte weitestgehend glaubwürdig verfolgt und vielleicht zum großen Teil umgesetzt werden, hat die SPD die Chance, 2013 einen fulminanten Oppositionswahlkampf gemeinsam mit den Grünen und der Linkspartei zu führen. Er wäre die Basis für eine stabile Mehrheit einer gefestigten Rot-Rot-Grünen Bundesregierung. Für 2017 wäre dann eine Vereinigung der SPD und der Linkspartei ins Auge zu fassen. Beide Parteien stehen inhaltlich auf demselben Fundament, im Westen ist die Linkspartei aus dem Fleisch der SPD entstanden. Eine gesamtdeutsche Linke wäre ein Glücksfall für dieses Land. Dieses Ziel gilt es zu verfolgen, für die Zukunft von SPD, Grünen und Linkspartei, für die Menschen in unserem Land, für die gemeinsame Zukunft aller Bürgerinnen und Bürgern. Eine Utopie, eine Vision, doch wer die in heutiger Zeit den Menschen nicht mehr anbietet, hat keine Zukunft und beweist, dass er nicht mehr gebraucht wird.

Ich teile diese Ansicht unbedingt. Doch es gibt zwei Schwachstellen:

1. Die Grünen, sie vergessen zunehmend ihre Wurzeln, sie geben ihre Ideale auf und konzentrieren sich vielmehr darauf die FDP zu verdrängen um deren Platz an der Seite der CDU einzunehmen. Eine schreckliche Entwicklung. Die kommende NRW-Wahl wird zeigen ob sie zu sich selbst stehen oder in blinder Machtversessenheit ein Pakt mit dem Teufel schließen werden.

2. Die Verführbarkeit der Wählerschaft durch die Medien. Chris bringt es auf den Punkt, das Wort "links" ist zu einem Schimpfwort geworden. Bild, Springer & Co. übernehmen nahtlos die Terminologie der rechten Politiker, die gegen links wettern. Kommunismus, Stasi, SED-Nachfolge - all das Wörter die unweigerlich mit linker Politik verknüpft werden. Das linke Politik aus Solidarität und Gerechtigkeit hervorgegangen ist, Werte die Deutschland einmal etwas zählten, wird hier völlig verkannt. Die SPD jedenfalls kann nicht mehr auf die Linken zugehen ohne dafür eine medienwirksame Watsche zu erhalten, die dem Gegner zuspielt.

Ich bin jedenfalls gespannt was sich bis 2013 noch auf der linken Seite entwickelt. Die Landtagswahl NRW am 9. Mai wird der Beginn einer Schlacht, die bis 2013 toben wird. Und im Moment ist das Lager der SPD selbst verschuldet schlecht aufgestellt.

Samstag, 23. Mai 2009

Du bist Terrorist

Chronistenpflicht:




Nachtrag (1. Juni 2009): Fast schon voraussehbar, jemand mag dieses Video nicht und geht rechtlich dagegen vor. Das Video auf Youtube wurde vom Autor entfernt. Zum Glück lässt sich die Verbreitung nicht unterbinden. Alternativen gibt es etwa hier oder hier.

Dienstag, 3. März 2009

2019

<a href="http://video.msn.com/?mkt=en-GB&amp;playlist=videoByUuids:uuids:a517b260-bb6b-48b9-87ac-8e2743a28ec5&amp;showPlaylist=true&amp;from=shared" target="_new" title="Future Vision Montage">Video: Future Vision Montage</a>

Microsoft schaut in die Zukunft. Wie so häufig bei derartigen Prognosen, werden wir in 10 Jahren über einiges Lachen, da es dann schon Alltag sein wird. Andere Erfindungen haben sich dann technisch doch nicht realisieren lassen oder sie haben sich nicht durchsetzen können. Z.B. bezweifle ich, dass große Touchscreen-Fenster für den Arbeitsplatz im Büro sinnvoll sind. Man stelle sich vor, 8 Stunden mit ausufernden Gesten, wild mit den Armen gestikulierend am Bildschirm zu werken. Ich glaube die kurzen Strecken einer Maus sind einfach noch für ganz lange Zeit unschlagbar. Eher setzt sich die Gedankensteuerung durch, die hat ja wenigstens echte Vorteile gegenüber der Maus. Oder Sprachsteuerung. Das Problem bleibt die Semantik, ein Klick ist so viel eindeutiger zu interpretieren als das gesprochene Wort ;)

Dienstag, 20. Januar 2009

Highlights der Inauguration

Auf der Fahrt nach Hause lauschte ich angestrengt der inaugural address des 44. Präsidenten der USA. Auch wenn ich hinsichtlich der politischen Linie immer noch gewisse Vorbehalte habe (z.B. wegen der Afghanistanpolitik), empfand ich die Rede wirklich sehr beeindruckend. Sie wirkte überzeugend, überraschend bissig in der Abrechnung mit dem Vorgänger und zwischendurch dachte ich, sie wäre für amerikanische Verhältnisse geradezu links. Insbesondere die jüngere Generation wird das ansprechend finden. Der reale Konservatismus in den USA wird nun stark unter Druck geraten. Die Cowboys, die Falken und die Fundis werden weniger Einfluss auf die US-Politik und die Weltpolitik ausüben können. Das jedenfalls interpretiere ich aus Obamas Worten.

Meine Highlights:

For we know that our patchwork heritage is a strength, not a weakness. We are a nation of Christians and Muslims, Jews and Hindus - and non-believers.
Obama ist bekennender Christ, doch im Gegensatz zu GWB scheint er zu erkennen, dass die USA eine multikulturelle Gesellschaft ist und Religionen nur eine der vielfältigen Ausprägungen, die nicht das politische Handeln steuern kann. Denn handelt man als Christ, ist man nicht mehr der Präsident der Muslime, usw. Er wird der erste Präsident sein, der in einer solch wichtigen Rede explizit nicht Nicht-Gläubigen nennt... ach, und auf der gerade stattfindenden Parade marschiert eine Truppe der LGBA mit. Hammer!
To the Muslim world, we seek a new way forward, based on mutual interest and mutual respect.
Man darf gespannt sein. Direkte Gespräche mit Syrien kann ich mir vorstellen, indirekte Kontakte mit dem Iran und vielleicht endlich mal ein Machtwort im Israel-Palästina-Konflikt. Wobei letzteres bezweifle ich fast.
To the people of poor nations, we pledge to work alongside you to make your farms flourish and let clean waters flow; to nourish starved bodies and feed hungry minds. And to those nations like ours that enjoy relative plenty, we say we can no longer afford indifference to suffering outside our borders; nor can we consume the world's resources without regard to effect. For the world has changed, and we must change with it.
Unbelievable. Das in den Ohren der Amerikaner? Großartig, ich hoffe irgendwann wird man ihn daran messen dürfen und sagen können, dass er dieses Versprechen versucht hat einzuhalten.
We will restore science to its rightful place, and wield technology's wonders to raise health care's quality and lower its cost.
Wissenschaft an den rechten Platz rücken. Das kann zweierlei bedeuten: 1. Die finanzielle Ausstattung für Wissenschaft stärken oder 2. der leidigen Diskussion um Pseudowissenschaften in den USA ein Ende setzen, jedenfalls aus Sicht des Staates.
We will harness the sun and the winds and the soil to fuel our cars and run our factories.
Das Land besitzt die besten Voraussetzungen regenerative Energiequellen zu nutzen, mehr noch als Europa. Die Trichterform der Gebirge sorgt für unendlich viel Wind, die Sonne in den Wüsten brennt immerzu und Geothermik gibt es im Westen im Überfluss. Ist Obama der fehlende Grüne der USA?
As for our common defense, we reject as false the choice between our safety and our ideals.
Folter, Überwachung und Kontrollwahn - das brachte GBWs Furcht vor dem Terror. Der Preis ist einfach zu hoch, man kann Ideale nicht zu Kosten von Sicherheit opfern. Schäuble, Merkel und Köhler sollten sich da vielleicht eine Scheibe von abschneiden, die wollen das Sammeln von Daten, Überwachen der Bevölkerung und Zensieren der Medien nur noch weiter vorantreiben. Und Passagiermaschinen wollten sie abschießen. Schon mal das Grundgesetz gelesen?

Bevor ich jetzt allzu positiv in die Zukunft sehe, natürlich sind das vorerst nur Worte. Ob den Worten Taten folgen wird sich zeigen. Obama wird sicher an Grenzen stoßen und es gibt ja auch noch die Legislative die da ein Wort mitreden kann. Dennoch hoffe ich nach 8 Jahren Dunkelheit, in denen meine Diskussionen in englischsprachigen politischen Internetforen sicherlich ganze Bücher füllen würden, dass die Welt friedlicher wird. So viel Pathos von mir ;)

Sonntag, 31. August 2008

Shimizu Mega-City Pyramid

Während man Sci-Fi-Architektur regelmäßig in Dubai vermutet, gibt es jedoch auch in anderen Teilen der Welt wahnwitzige Bauvorhaben. So wartet die Shimizu Mega-City Pyramide seit vielen Jahren auf die Entwicklung neuer Technologien um in Tokio gebaut werden zu können. Ich kann mich noch an den Erdkundeunterricht in der 9. oder 10. Klasse erinnern, als wir Großstädte bzw. Agglomerationsräume durchnahmen. Schon damals zeigte uns der Lehrer eine Zeichnung und einen Zeitungsartikel zu diesem Projekt.

In der Tokioter Bucht sollen dazu mehrere gigantische Pfeiler in den Boden gerammt werden auf denen eine schier monomentale Pyramide errichtet wird, die 750.000 Menschen Platz zum Leben und Arbeiten bietet. Dabei ist die Pyramidenstruktur lediglich ein Exoskelett welches die massiven kleineren Wohnpyramiden und Hochhäuser hält. Die Idee stammt wohl aus der Not heraus, dass der Großraum Tokio mehr als 33 Millionen Menschen Platz bieten muss. Nun wird dieses architektonische Monster vorerst nicht gebaut, da das Gewicht zu groß wäre und deswegen auf neuartige Technologien gewartet werden muss. Ob das überhaupt realisierbar ist wage ich zu bezweifeln. Ich möchte auch nicht wissen, welchen Aufwand die heute für die Sicherheit betreiben müssten, bei all der Terrorhysterie. Interessant ist dieses Vorhaben jedoch allemal. Mehr Infos zu dieser Pyramide gibt es beim Discovery Channel.

[Bildquelle (da "copyrighted"): http://www.binisystems.com/try.html]