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Dienstag, 7. September 2010

Und täglich grüßt das Murmeltier

Schon Ende 2008 schrieb ich darüber, dass Premiere bzw. heute Sky, kurz vor einer Pleite stehen würde. Nun heute arbeitet Sky schon wieder defizitär und steht kurz vor einer Pleite. Damals formulierte ich die Gründe, die m.E. dazu führen, dass sich das Konzept nicht trägt. In Kurzform: 1. Preis (zu hoch), 2. Sprache (nur Deutch). Heute würde ich noch hinzufügen: 3. HD (nur gegen Extra-Gebühr).

Egal welches Konzept sie da auch fahren, und ich befürchte es wird nur wieder versucht den eigenen Arsch mit Marketingkampagnen zu retten, wenn die nicht endlich einsehen, dass sie zu teuer sind und weiterhin so ein schlechtes Angebot (kein Englisch, kein kostenfreies HD) bieten, dann wird das auch dieses Mal nicht zum Erfolg führen.

Dienstag, 28. April 2009

Lage der Spiele-Nation

Die Spieleindustrie boomt, trotz Wirtschaftskrise. Das liegt zugegeben vor allem an den Videospielen und dem wachsenden Markt für sogenannte Casual Games. Beide Bereiche sprechen auch Nicht-Hardcore-Gamer an und somit die breiten Massen. Computerspiele verlieren Anteile. Das ist schade, denn komplexe Spiele gibt es nur wirklich für den PC. Als Freund komplexer Strategiespiele und Wirtschaftssimulationen fühle mich ja oft unterfordert. Kaum jemand traut sich noch Spiele mit Anspruch zu veröffentlichen, ein Civilization 5 ist nicht in Sicht, Tycoon-Spiele finden keinen Absatz, nur Anno wird uns bald mit dem neuesten Streich (1404) erfreuen.

Trotz des insgesamten Booms der Spieleindustrie fallen mir aber in letzter Zeit die Negativnachrichten zu den Fachmedien der Branche ein. Printmagazine wie Gamestar und PC-Games brechen ein, der kleine Sender GIGA wird eingestellt, obwohl die Branche dampft wie noch nie. Mittlerweile machen Video- und Computerspiele mehr Umsatz als die Filmindustrie, der Absatz wird in einigen Ländern bald den Musikverkauf überholen. Dennoch gibt es gleich mehrere Musiksender im Fernsehen, der einzige Gamesender stirbt. Vielleicht liegt es am Medium: Print und TV scheinen die Spielerherzen nicht mehr zu erreichen, das Internet läuft den altgewordenen Konkurrenten den Markt ab.

Es ist gut zu hören, dass wenigstens die Community von GIGA einen Investor gefunden hat und somit ein Teil des Senders überlebt hat: IGN Entertainment steigt bei der Community giga.de ein. IGN ist ja die Instanz für Spiele in den USA und ich hoffe die werden den deutschen Markt mit GIGA genau so rocken.

Mittwoch, 22. April 2009

21:9

Selbst moderne 16:9 Fernseher stellen noch schwarze Balken ober- und unterhalb des Breitbildes dar, da Kinofilme oftmals das Cinemascope-Verhältnis verwenden. Philips schafft Abhilfe und bringt einen unbezahlbaren 21:9 LCD Ferneher ohne Balken auf den Markt:


Eine beeindruckende Werbeaktion zu diesem bald erscheinenden Gerät trägt den Namen Carousel: Hier oder hier (interaktiver Director's Cut).
Wahnsinn! Unbedingt den ganzen Loop ansehen...

Samstag, 24. Januar 2009

Flashmob

Die virale Kampagne hat mich erwischt, also bleibt mir nichts anderes übrig, als darüber zu bloggen:



Geniale Werbung, ein Flashmob der ganz besonderen Art.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Premiere in English please

Das deutsche Bezahlfernsehen Premiere schreibt wieder einmal Verluste und benötigt eine Rettungsfinanzierung. Derartige Negativnachrichten liest man nun schon seit Jahren über Premiere. Offensichtlich hat sich aber nur wenig am Programm und an den Preisen geändert. Statt immer Millionenpakete zur Rettung aufzutreiben sollten sich die Verantwortlichen vielleicht überlegen, wie sie neue Kunden gewinnen können. Als ich noch mehr TV konsumierte, setzte ich mich mit der Frage nach einem Premiere-Abo selbstredend auch auseinander. Damals definierte ich für mich zwei schwerwiegende Gründe nicht Kunde zu werden, die nach wie vor Bestand haben:

1. Der Preis ist zu hoch. Viel zu hoch. Mich würde das Filmpaket interessieren, welches aber schon 20 € im Monat kostet. Dafür kann ich mir schon eine große Anzahl Filme in meiner Videothek ausleihen. Und in der Videothek leihe ich genau die Filme, welche ich sehen möchte. Mittlerweile gibt es Flatrates bei Online-Videotheken für 10 € inklusive Versandkosten. Da kann man dann sechs bis acht Filme im Monat ausleihen, mehr würde ich bei Premiere auch nicht sehen, allerdings für den doppelten Preis.

2. Die Sprache. Es werden nur deutschsprachige bzw. Deutsch synchronisierte Filme und Serien gezeigt. Haben die sich bei Premiere schon einmal umgehört wie viele Menschen Filme und Serien im Original sehen? In meinem privaten Umfeld gibt es ohne übertreiben zu wollen fast nur noch Leute, die sich Filme, aber insbesondere Serien in Englisch ansehen. Einige Bekannte überraschten mich sogar als sie mir erzählten sie hätten Serie XY lieber im Original gesehen. Überrascht war ich, da ich es ihnen aufgrund des Alters und der Englischkenntnisse nicht zugetraut hätte. Aber mal ehrlich, Serien wie Friends, 24 oder Scrubs sind auf Deutsch nicht einmal halb so gut wie im Original. Auch hier gewinnen wieder die Leih-DVDs mit ihren mehreren Tonspuren.

Die Alternativen für Premiere sind zum Glück zahlreich, z.B. (Online-)Videotheken, Online-Streaming oder T@home. So lange sich meine 2 Gründe nicht zum Positiven wenden, werde ich jedenfalls niemals Kunde beim schwächelnden Premiere werden, versprochen!

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Quantum Leap meets John Lennon

Wirklich eines der besten Szenen einer TV-Serie ever: Scott Bakula als Dr. Sam Beckett singt John Lennons Imagine. Seine Schwester aus der Vergangenheit hört zu. Sie scheint erst nicht zu glauben, dass Sam wirklich aus der Zukunft kommt, aber seht euch an wie sich das ändert als sie den zu diesem Zeitpunkt unveröffentlichten Song von ihrem Star Lennon hört:

Die Serie Quantum Leap kennen heute nur wenige die ich darauf anspreche. Erst wenn man das Hologramm "Al" und sein kleines Handgerät erwähnt, erinnert man sich an die Serie, die damals auf RTL lief. Mittlerweile habe ich alle 5 Staffeln. Ungekürzt und in richtiger Reihenfolge ein Serientraum. M.E. ist Quantum Leap ein Vorgänger des Konzeptes dafür, eine lange Story in einer Serie zu erzählen.

Und einfach weil es eines der schönsten Lieder überhaupt ist und weil der Text Wort für Wort eine Offenbarung darstellt, hier der Songtext:
Imagine there's no Heaven
It's easy if you try
No Hell below us
Above us only sky

Imagine all the people
Living for today

Imagine there's no countries
It isn't hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too

Imagine all the people
Living life in peace ... (yuhuuuuhh)

You may say I am a dreamer
But I'm not the only one
I hope someday you'll join us
And the world will live as one

Imagine no possessions
I wonder if you can
No need for greed or hunger
A brotherhood of man

Imagine all the people
Sharing all the world ... (yuhuuuh)

You may say I am a dreamer
But I'm not the only one
I hope someday you'll join us
And the world will live as one


PS: I am a dreamer, too!

Sonntag, 31. August 2008

Robert Muraine

Alle reden von Paul Potts, nicht erst seitdem er in der Telekom Werbung singen darf. In Deutschland bisher weniger bekannt ist Robert Muraine, einem Tänzer/Künstler, der in der 4. Staffel der US-Castingshow So you think you can dance das Licht der Studioscheinwerfer erblickte. Faszinierend, ich glaube der hat mehr Gelenke als die biologisch vorgesehenen:

Mittwoch, 16. Juli 2008

Les Maîtres du temps

Mein Profilavatar entstammt einem fast verschollenem französischen Zeichentrickfilm von 1982: Herrscher der Zeit. Der Film lief häufig im WDR. Zuletzt wohl in den 90iger Jahren. Leider scheinen auch Unterschriftenaktionen die Medienanstalten nicht dazu zu bewegen, wenigstens mitten in der Nacht diesen Klassiker erneut auszustrahlen. Ich glaube viele würden sich freuen so an ihre Kindheit erinnert zu werden, jedenfalls lassen die zahlreichen Kommentare bei Youtube und Amazon das vermuten. Auf VHS oder DVD ist nur eine französischsprachige Version erhältlich - und diese auch nur als Import aus England. Vielleicht ein Grund mein Französisch wieder aufzufrischen...

Die Melodie in der Abschlusssequenz ist so schön, für mich Nostalgie pur. Und traurig war es... *schnief*... sehr traurig!

Montag, 14. Juli 2008

Doctor Who

Erwähnte ich eigentlich, dass ich Doctor Who - Fan bin, seit dem ich 1994 zahlreiche Folgen der BBC-Kultserie mit dem 4. Doctor auf einem US-"Pay-so-we-can-broadcast"-Sender gesehen hatte? Bereits damals war ich mir sicher, früher einmal im deutschen Fernsehen Doctor Who gesehen zu haben, zu gut waren meine Erinnerungen an die Daleks. Allerdings war mir als Kind nicht bewußt, welche epische Serie ich da sah. Bestimmt hat sich auch kein deutscher Fernsehsender getraut, dem hiesigen Fernsehpublikum alle DW-Folgen zu zeigen. Sicherlich wurden damit Sommerlöcher im ZDF-Nachmittagsprogramm gestopft, nachdem der BBC alte Folgen billig ins Ausland verkaufte. Wie auch immer, zurück zum Jahr 1994: Als dieser von Zuschauern direkt finanzierte Sender eine Folge nach der anderen zeigte konnten wir gar nicht mehr aufhören, jedenfalls nicht bis wir tief in der Nacht vor der Flimmerkiste einschliefen. Nicht nur ich wurde damals angesteckt, sondern dazu eine ganze Familie.

Vor einiger Zeit habe ich mich dann von den neuen Staffeln fesseln lassen. Was hat sich verändert? Ich bin wohl nicht Fan genug um alle Neuerungen aufzählen zu können. Was mir jedoch auffällt und gefällt ist zuallererst das neu gemixte Theme, grandios:

Erstaunlich ist auch die Qualität der Special Effects, bei wahrscheinlich engerem Budget als dies bei US-SciFi der Fall ist. Die Stärke der Serie war und ist aber auch immer die Leistung der Schauspieler, allen voran die der Doctoren sowie der Companions (Rose/Billie Piper... wow!). Wenn die Staffeln nicht so verdammt teuer wären, würde ich sie mir sofort aus England importieren. Hmm, vielleicht nächsten Monat!

Update (24.04.2010): Video ausgetauscht, das alte wurde entfernt.